25 years. I got 25 years. - Epikurier

25 years. I got 25 years.

© Pixabay

I found out I wasted so much time.*

 

Liebe Leser, ganz still und leise feiern wir 25 Jahre epiKurier!

 

Im Gegensatz zu der oben erwähnten Liedpassage* haben wir nicht das Gefühl, Zeit verschwendet zu haben. Die letzten 2,5 Jahrzehnte haben uns viel Freude und Spaß gemacht!

 

Mit Hilfe von ehrenamtlich für uns arbeitenden Autoren und Engagierten konnten wir unzählige interessante Berichte veröffentlichen. Wertvolle Kontakte und Freundschaften sind entstanden. Auch technisch entwickelten wir unsere Zeitschrift weiter: Von der ersten Ausgabe 1995 in schwarz-weiß bis hin zum heutigen farbigen Layout, das im Jahr 2006 entstand. Vor 20 Jahren ging unsere Homepage an den Start: Auf www.epikurier.de sind alle Artikel seit 2001 zu finden und kostenfrei nachzulesen.


Wenn man die Schlagzeilen der ersten Ausgabe sieht, wie z. B.

  • Epilepsietag 5. Oktober 1996 – jetzt geht’s los!,
  • „Medikamente – Nein danke…“ – Selbstgespräch eines Arztes,
  • Berufswahl jugendlicher Anfallskranker,

sind die Themen immer noch topaktuell :-)

 

Zum Glück hat sich in den letzten 25 Jahren trotzdem einiges getan:

 

  • in der öffentlichen Wahrnehmung dank der unermüdlichen Arbeit vieler (Selbsthilfe-)Verbände/Gruppen und Organisationen wie z. B. der Stiftung Michael,
  • in der Behandlung dank neuer Therapieoptionen,
  • bei den Berufsaussichten und beruflichen Möglichkeiten für Betroffene dank u. a. so lohnenswerter Projekte wie NEA (Netzwerk Epilepsie & Arbeit) und TEA (Teilhabe • Epilepsie • Arbeit).

 

Die Situation von Menschen mit Epilepsie und deren Angehörigen/Familien hat sich verbessert, aber es bleibt noch viel zu tun und zu berichten – wir freuen uns schon darauf, die kommenden Entwicklungen mit unserer Zeitschrift weiter begleiten zu dürfen.

 

Doris Wittig-Moßner

im Namen der epiKurier-Redaktion

 

* Diese Zeile stammt aus dem Lied „25 years“ von der Gruppe „The Catch“ aus dem Jahr 1983 – vielleicht erinnern sich einige daran oder haben das Lied noch im Ohr.