Checkliste Gesundheits-Apps - Epikurier

Checkliste

für die Nutzung von Gesundheits-Apps

Die Anzahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland belief sich im Jahr 2018 auf rund 57 Millionen. Die intelligenten Mobiltelefone sind für viele ein wichtiger Teil des alltäglichen Lebens geworden. In der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen sind die digitalen Alleskönner mit einem Nutzeranteil von über 95 % nicht mehr wegzudenken.

Längst sind diese Geräte mehr als nur tragbare Telefone. Sie werden zum Musik hören verwendet, für Fotos, als Navigationsgerät, zum Lesen von Nachrichten oder zum Surfen im Internet. Dabei nutzten sehr viele Menschen auch Portale mit Gesundheitsinformationen oder laden sich entsprechende Apps, d. h. spezielle Software-Programme für Smartphones, herunter.

Das „Aktionsbündnis Patientensicherheit“ mit Sitz in Berlin hat sich mit den vielen unterschiedlichen Gesundheits-Apps beschäftigt. Einige können z. B. dabei helfen, ein bestimmtes Gesundheitsverhalten zu unterstützten, wie das Messen von körperlicher Aktivität oder das Erinnern an die Einnahme von Medikamenten. Andere bieten die Möglichkeit, Arzttermine zu vereinbaren, Krankheitsverläufe an den Arzt zu übermitteln oder Messwerte wie Blutzucker zu bestimmen.

Doch worauf sollte man bei der Verwendung von Gesundheits-Apps auf mobilen Endgeräten wie Tablets, Smartphones oder Wearables besonders achten? Welche Vorteile und welche Risiken können entstehen?
Das „Aktionsbündnis Patientensicherheit“ hat hierzu eine Checkliste erarbeitet mit Empfehlungen, wie man eine für sich geeignete App finden kann. Als Kriterien dienen hier Zweck und Funktionalität, Qualität und Bewertung, Datenschutz und -zugriff, Herausgeber und Impressum, aber auch Finanzierungsform und finanzieller Hintergrund. Da die Anbieter von Gesundheits-Apps ihre Finanzierungsquellen nicht offen legen müssen, kann es für den Nutzer schwer nachvollziehbar sein, ob die App inter-essensgeleitet ist und z. B. ein bestimmtes Produkt verkaufen möchte.

Diese lohnenswerte Checkliste steht als Broschüre zum kostenlosen Download zur Verfügung: www.aps-ev.de
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