Frageliste für den Arztbesuch - Epikurier

Frageliste für den Arztbesuch

Quelle: © Techniker Krankenkasse

Kennen Sie das? Sie haben einen Arzttermin und viele Fragen. In der Praxis geht es dann nach langem Warten ziemlich hektisch zu, das Gespräch ist kurz, die Untersuchung auch – und am Ende bleibt das meiste unklar. Vor einem Arztbesuch die wichtigsten Fragen festzuhalten hilft, Antworten zu bekommen.

 

Im Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt vergessen viele Menschen, die Fragen zu stellen, die ihnen wichtig sind. Manche trauen sich nicht, die spürbar knappe Zeit ihres Gegenübers in Anspruch zu nehmen oder den Arzt bei seinen Ausführungen zu unterbrechen. Einige bekommen während eines Termins auch das Gefühl, ihre Fragen seien nicht bedeutsam genug – oder es ist ihnen peinlich, nachzufragen, wenn sie etwas nicht verstanden haben. Eine Möglichkeit, solche Schwierigkeiten zu überwinden, ist eine gute Vorbereitung. Sie kann Ihnen helfen,

 

• zu klären, welche Informationen Sie benötigen,

• sich während des Arztbesuchs nicht verunsichern zu lassen,

• Ihre Fragen nicht zu vergessen,

• sich nach dem Gespräch an dessen Ablauf und entscheidende Informationen zu erinnern,

• wichtige Aspekte Ihrer Erkrankung und Behandlungsentscheidungen nach dem Arztbesuch mit Ihren Angehörigen und vielleicht auch anderen Ärzten zu besprechen,

• mit der Erkrankung besser umzugehen.

 

Welche Fragen haben Sie? Welche davon sind Ihnen am wichtigsten? Anregungen zur Auswahl finden Sie auf  www.gesundheitsinformation.de. Dort haben Sie die Möglichkeit, bis zu sechs Fragen für Ihren Arztbesuch auszuwählen, diese als PDF abzuspeichern und zum Mitnehmen auszudrucken.

 

Sie können bis zu 6 Fragen aus folgenden Kategorien auswählen:

 

• Diagnose, Ursachen und Risiken

•  Krankheitsverlauf

•  Untersuchungen

•  Behandlung

•  Medikamente

•  Operationen

•  Kosten und Unterstützung im Alltag

•  bzw. auch eine eigene Frage formulieren

 

 

Quelle: © pixabay.com

Nicht alles aus der Vorschlagsliste wird auf Sie zutreffen; lassen Sie sich also nicht von Fragen beunruhigen, die sich vielleicht bei ganz anderen Erkrankungen stellen. Natürlich ist es auch nicht nötig, alle Fragen „abzuarbeiten“. Im Gegenteil: Indem Sie eine Auswahl treffen und diese immer weiter einschränken, können Sie sich darüber klar werden, was Ihnen wichtig und was weniger wichtig ist.

 

Achten Sie während des Gesprächs mit der Ärztin oder dem Arzt darauf, dass Ihre Fragen tatsächlich beantwortet werden.

 

Am Ende des Gesprächs können Sie noch einmal prüfen:

  • Ist mir klar, um welche Erkrankung oder welches Gesundheitsproblem es sich handelt und was das für mich bedeutet?
  • Weiß ich, was genau getan werden soll und was ich selbst tun kann?
  • Kenne ich die Vor- und Nachteile der vorgeschlagenen Untersuchungen oder Behandlungen?

Wenn Ihnen etwas unklar geblieben ist, fragen Sie nach oder vereinbaren Sie einen weiteren Gesprächstermin.

 

Quelle: www.gesundheitsinformation.de

www.gesundheitsinformation.de richtet sich mit einem breiten Themenspektrum an alle Bürgerinnen und Bürger und soll helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.

 

Diesen Artikel mit einer Liste möglicher Fragen an Ihren Arzt finden Sie auf www.gesundheitsinformation.de

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