Was sollten Betroffene ihren behandelnden Arzt fragen
Häufig steht Arzt und Patient für das gemeinsame Gespräch zu wenig Zeit zur Verfügung. Meist tauchen danach noch Themen auf, die nicht besprochen wurden, weil keiner der beiden daran gedacht hat.
Hilfreich ist immer, sich im Vorfeld des Arzttermins Gedanken zu machen, welche Fragen man hat und diese nach Wichtigkeit zu priorisieren. Ein vorbereiteter Merkzettel mit Stichpunkten hilft in vielen Fällen weiter, um den Faden während des Gesprächs nicht zu verlieren und den Fokus zu behalten.
Neben den offensichtlichen Punkten (Anfallssituation, Nebenwirkungen etc.) sollten Betroffene auch folgende Punkte zur Sprache bringen:
- Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln in Wechselwirkung mit Anfallssuppressiva
- Knochendichte und Vitamin D-Spiegel
- Medikamenteneinnahme bei Magen-Darm-Erkrankungen
- Behandlung bei Fieber
- Medikamente vergessen oder doppelt genommen – was tun?
Falls Unklarheiten bezüglich der genauen Diagnose bestehen, sollte man sich diese nochmals genau erklären lassen – und sich nicht scheuen nachzufragen, wenn man etwas nicht richtig verstanden hat.
Aber Achtung: Bitte auf den Zeitrahmen achten und den behandelnden Arzt nicht überfordern bzw. überfahren! Mehr als fünf Fragen sollten es auf keinen Fall sein, damit man das Gesagte auch richtig aufnehmen und seine Schlüsse für den eigenen Fall daraus ziehen kann.

