Die Jubiläumsschrift der Schweizerischen Epilepsiestiftung (kurz EPI genannt) ist eine beeindruckende Sammlung von Portraits epilepsiebetroffener Menschen. Sie sind ganz unterschiedlich, jung oder alt, aus allen Schichten und in verschiedenen Berufen tätig. Gemeinsam ist allen die Unvorhersehbarkeit des nächsten Anfalls, des möglichen Kontrollverlusts, der kurzzeitigen Beeinträchtigung von Bewegung, Wahrnehmung und/oder Bewusstsein.
In einfühlsamen Portraits stellt Paula Lanfranconi diese Menschen vor, erzählt Episoden aus ihrem Leben, ergänzt durch beeindruckende Fotos von Giogio von Arb. Aber auch Mitarbeiter der EPI berichten über ihre Tätigkeit und wie die Beziehung zu Menschen mit Epilepsie sie beeinflusst.
Im zweiten Teil des Buches wird die Geschichte der EPI anhand alter Fotografien und Texte dargestellt und die moderne EPI vorgestellt.
Susanne Fey, Wuppertal