Aktuelle Broschüren

»Soziale Hilfen für epilepsiekranke Kinder, Jugendliche und deren Eltern«

Familien mit einem epilepsiekranken Kind stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Sie übernehmen neben der Erziehung und Alltagsbewältigung auch das Krankheitsmanagement. Sie müssen sich Wissen über die Erkrankung und die Behandlungsmöglichkeiten aneignen, herausfinden, welche geeigneten Hilfen es im komplexen Sozialleistungssystem gibt und die richtige Förderung für ihr Kind organisieren.

Leistungsträger für soziale Hilfen für Kinder mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen sind in Deutschland hauptsächlich die Krankenkassen, die Pflegeversicherung, die Eingliederungshilfe und Kinder- und Jugendhilfe. Außerdem können Nachteilsausgleiche nach dem Schwerbehindertenrecht in Anspruch genommen werden. Zum Teil sind die Leistungsträger für gleiche oder ähnliche Hilfen zuständig, dann muss die vorgeschriebene Rangfolge beachtet werden.

In dieser Broschüre werden häufige Fragestellungen mit Hilfen, Leistungsträger, Voraussetzungen und Verfahrenswege vorgestellt, In den einzelnen Kapiteln und im Anhang sind Adressen aufgeführt, über die man weitere Informationen erhalten kann.

Die frisch aktualisierte Broschüre ist Teil der Reihe »Informationen zu Epilepsie« der Stiftung Michael und kann kostenfrei sowohl als Download als auch gedruckt angefordert werden.

Weitere Infos: www.stiftung-michael.de/publikationen/publikationen.php

Epilepsie und Kinderwunsch

EURAP (European Registry of Antiepileptic Drugs and Pregnancy ) ist das internationale Register für Schwangerschaften unter Einnahme von Anfallssuppressiva. Die Ausgabe 2026 der EURAP-Broschüre »Epilepsie und Kinderwunsch« (herausgegeben von Bettina Schmitz) informiert rund um die wichtigsten Themen, die für werdende Mütter und deren Partner von Interesse sind.

Inhalt:

  • Vorbereitung: Therapieoptimierung und Vorsorgemaßnahmen vor der Schwangerschaft.
  • Medikamente: Prophylaxe, Risiken von Anfallssuppressiva und Überwachung des Medikamentenspiegels.
  • Sicherheit & Verlauf: Vorgeburtliche Diagnostik, Anfallsrisiko und mögliche Komplikationen.
  • Nach der Geburt: Informationen zu Geburt, Wochenbett und Stillen

Die PDF kann direkt über die Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) heruntergeladen oder als Printversion bestellt werden.

Weitere Infos: www.dgfe.org/service/eurap